veröffentlicht am Februar 11, 2011 - von Schulprofi
Das deutsche Schulsystem und die unterschiedlichen Schulformen
Ob Hauptschule Realschule oder aber Gymnasium auf welche Schule geht das Kind, nach dem die Grundschule geendet hat. Nicht die Kinder entscheiden dies, sondern die Eltern meist mit den Lehrern zusammen, da es auch auf die Noten des jeweiligen Kindes ankommt.
Der Werdegang eines deutschen Schülers
Das Schulsystem beginnt in Deutschland schon im Kindergarten. Mit 3 Jahren kann man diesen besuchen, ab dem 6. oder manchmal auch 7. Lebensjahr wird man eingeschult und kann dann die Grundschule 4 Jahre lang besuchen. In dieser Zeit entscheidet es sich auch, auf welche Schule das Kind nach der Grundschulzeit weiter geht. Dies kommt auf die Entwicklung des Kindes an, je nachdem wie gut es sich in der Grundschulzeit eingliedert, mitmacht und auch lernt und selbstverständlich kommt es auch auf die Noten an.
Es ist allerdings fraglich, ob ein Kind sich in den 4 Jahren, die das Schulsystem vorgibt, auch in dieser Zeit entfalten kann, denn es ist alles neu und man muss sich ja an diese Umstände erst einmal gewöhnen. Je nachdem was für eine Schulform für das Kind nach den 4 Jahren nun infrage kommt, kann diese die schon bekannte Schule weiter besuchen oder aber auch zu einer Realschule oder zum Gymnasium wechseln. Viele Eltern stufen ihre Kinder allerdings besser ein, als diese sind, und drängen darauf, dass das Kind die bestmögliche Schule besucht und das wäre in dem Fall das Gymnasium. Die Schulzeit beträgt hier 12 Jahre wobei die letzten 2 Jahre davon, die Vorbereitung auf das Abitur ist.
Die Realschule
Danach kommt die Realschule. Viele Kinder, die auf das Gymnasium gehen, werden danach wieder eine Schulform herunter gestuft werden. Dies kommt häufiger vor, als man denkt. Es kommt im Gegenzug seltener vor das Hauptschüler während der Hauptschule noch auf die Realschule wechseln oder gar auf das Gymnasium. In die Realschule geht man in der Regel 10 Jahre, nach 9 Jahren wird man auf die Prüfung vorbereitet und macht diese dann am Ende des 10. Schuljahres und bei bestandener Prüfung hat man dann den Realschulabschluss, ansonsten nur einen gewöhnlichen Hauptschulabschluss. Die Schüler einer Realschule werden berufsbezogener unterrichtet und auch ein Stück weit berufsbezogener erzogen. Dies ist auf der Hauptschule und auch auf dem Gymnasium nicht der Fall. Viele Eltern kritisieren auch aus diesem Grund das Schulsystem.
Die Hauptschule
Die Hauptschule ist die einfachste Form von unserem Schulsystem. Nach der Grundschule kommen die meisten Kinder hier hin, auch diese, die der deutschen Sprache nicht so mächtig sind. Aber auch die Kinder, die im Grunde gar keine Lust auf Schule haben. Immer mehr Jugendliche schwänzen aus diesem Grund auch die Schule und dies kann unangenehme Folgen für die Eltern haben. Denn bei zu häufigem Fehlen schulpflichtiger Kinder kann dies zu einer Geldstrafe führen. Das Schulsystem sollte eine bessere Schulform beinhalten, in denen es auch Kindern wieder mehr Spaß macht regelmäßig die Schule zu besuchen und auch am Unterricht teilzunehmen. Es gibt auch Schulen, da wird der Unterricht individuell auf die Schüler angepasst, es gibt keine Noten und somit stehen die Kinder auch nicht so unter Druck. Diese Schulen bieten eine Ganztagsbetreuung an, was natürlich sehr gut ist für berufstätige Eltern, die den ganzen Tag nicht zuhause sind.
Bild: Christian Schwier – Fotolia
Ähnliche Beiträge:
Hinterlasse einen Kommentar
Hier kannst du zu Wort kommen.
0 Kommentare
Wir lieben es von dir zu hören!