veröffentlicht am Februar 12, 2011 - von Schulprofi
Die Grundschule als Beginn der Schullaufbahn
Bis 1960 gab es die Volksschule und ab 1960 wurde aus der Volksschule die heutige Grundschule, die von Kindern in den Klassen 1-4 besucht werden. Außer in Berlin und Brandenburg, da ist die Grundschule von Klasse 1-6. Die Kinder sind bei Besuch der Grundschule zwischen 6-10 Jahren bzw. zwischen 6 und 12 Jahren.
Die beste Vorbereitung für die Zukunft
Die Grundschulen dienen als Vorbereitung für andere Schulzweige wie Hauptschule, Realschule und auch das Gymnasium. Wer in welche dieser Schulen kommt, wird nach Beendigung der Grundschule festgelegt. Hierbei kommt es auf den Lernerfolg und das Verständnis der Kinder an. Die Grundschule gab es schon vor und während der Kaiserzeit. Damals hieß die Grundschule noch Elementarschule, die sich bis heute noch im englischsprachigen Raum und im italienischsprachigen Raum gehalten hat.
Ablauf des Lehrens
Es wurden normalerweise in der Grundschule Jahrgangsklassen gebildet, in einigen Bundesländern wird allerdings jahrgangsübergreifend unterrichtet, das heißt das die Klasse 1 und 2 gemeinsam am Unterricht teilnehmen. Und bei geringer Schüleranzahl kann auch jahrgangsübergreifend unterrichtet werden. Die Grundschule hat täglich mindestens 5 Unterrichtsstunden dies kann aber immer variieren. In manchen Bundesländern kann aber auch die tägliche Schulzeit 4 bis 4,5 Zeitstunden umfassen. Damit die Schulkinder von 8 Uhr bis 13 Uhr durchgehend in der Schule bleiben können, gibt es neben dem regulären Unterricht Betreuungszeiten. Diese beinhalten zum Teil auch die Hausaufgaben Hilfe, so können die Kinder die Hausaufgaben in der Schule erledigen und müssen dann je nachdem zu Hause noch lernen oder haben direkt Freizeit. Dies ist aber auch je nach Bundesland verschieden und auch wie viel Hilfe und Betreuung die einzelnen Kinder noch benötigen.
In den Grundschulen sollen grundlegende Arbeit und Lernformen mathematische Grundkenntnisse, sowie sprachliche und auch sachkundliche Kenntnisse vermittelt werden. Die das Fundament für weiterführende Schulen bieten sollen. Es gibt pro Schulklasse immer 1 Lehrer, der die Kinder in diesen Fächern unterrichten soll. Dies geschieht in einem zweijährigen Wechsel. Die Begründung hierfür liegt darin, dass die Kinder im Grundschulalter eine feste Bezugsperson haben. In einigen Bundesländern liegt das Problem darin, das viele Lehrer für nur zwei Unterrichtsfächer ausgebildet sind und nicht für mehrere. Des Weiteren hängt der Lernerfolg auch von dem Lehrer ab, kommt ein Kind nicht mit seinem Lehrer klar so kann dies sich negativ auf den Schulerfolg des Kindes auswirken, wenn 2 Jahre lang Unterricht bei dem gleichen Lehrer stattfindet.
Besonderheiten der Grundschule
Die Grundschule gilt als einzige Gesamtschule Deutschlands, da hier verschiedene Jahrgangsstufen zusammen unterrichtet werden. Der Vorteil des gemeinsamen Lernens liegt darin, dass Kinder die weniger gut Deutsch können, dies bei anderen Kindern, die Deutsch als Muttersprache haben, besser erlernen können. Auch Kinder mit Problemen in verschiedenen Fächern können sich gegenseitig unterstützen und somit kann der Lernerfolg sich positiv auswirken. Es gibt aber nicht nur reine Grundschulen denn einige Schulen haben mehrere Schulformen in einem das heißt Grund und Hauptschule ab und an auch ist die Werkrealschule mit dabei, dies ist aber immer unterschiedlich und kommt auf die jeweilige Schule an. Die Schulen, die Grund und Hauptschule zusammenhaben, haben den Vorteil das die Schüler die die Grundschule beendet haben nicht auf eine komplett neue Schule müssen, sondern in der schon gewohnten Schule weiter machen können, aber auch nur wenn diese nach der Grundschule eine Hauptschule besuchen.
Image: sterneleben – Fotolia
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