veröffentlicht am März 15, 2011 - von Schulprofi
Auch mit einem Abschluss einer Realschule kann man es weit bringen
Die Realschule ist eine weiterführende Schule, die einen mittleren Bildungsabschluss vermitteln möchte. Dies ist auch wieder je nach Bundesland verschieden. In Baden-Württemberg besuchen ca. ein Drittel der Schüler von klasse 5-10 die Realschule und ein weiteres Drittel besucht im Anschluss ein Gymnasium, um danach das Abitur zu erreichen.
Besonderheiten einer Realschule
Eine Besonderheit der Realschulen in Baden-Württemberg sind Fachverbunde. EWG, dies bedeutet Erdkunde, Wirtschaftskunde und Gemeinschaftskunde. Auch Physik, Biologie und Chemie werden gemeinsam unterrichtet oder Biologie, Physik oder Chemie oder aber Wirtschaftskunde, Erdkunde oder Gemeinschaftskunde. Eine der jeweiligen 3 Möglichkeiten kommt in einer Unterrichtsstunde dran. Nach Beendigung der Klasse 6 muss ein Wahlpflichtfach gewählt werden das heißt das man sich zwischen Französisch, Technik, Mensch und Umwelt entscheiden muss. Welches dann ab Klasse 7 in ungefähr 3 Wochenstunden unterrichtet wird bzw. Unterrichtet werden muss.
Dieses Wahlfach ist auch für die Versetzung relevant und aus diesem Grund muss auch in diesen Fächern eine gute Note geschrieben werden. In Baden-Württemberg gibt es neben den Hauptschulen auch Hauptschulen, die sich Werkrealschulen nennen. In einigen Bundesländern gibt es Gesamtschulen die Hauptschulen Realschulen und das Gymnasium in einem Schulgebäude untergebracht haben und dort auch für die jeweiligen Klassen unterrichten. In vielen Bundesländern wurde die Realschule abgeschafft oder aber wurde gar nicht erst errichtet. Diese existiert jedoch weiterhin in Form eines teilintegrierten Bildungsganges, das heißt, die Bundesländer stellen durch ihr Schulsystem sicher, dass der Realschulabschluss trotzdem erworben werden kann. 2005 legte Brandenburg alle Realschule und Gesamtschulen ohne eine gymnasiale Oberstufe zu einer Oberschule zusammen. In Berlin gibt es nur noch zwei Schulformen integrierte Sekundarschule und das Gymnasium.
Die Sekundarschule
2004 wurden in Bremen alle Haupt- und Realschulen zu einer Sekundarschule zusammengefasst. Bis zur Klasse 6 werden alle Schüler gemeinsam unterrichtet. Englisch und Mathematik werden ab Klasse 7 leistungsbezogen unterrichtet und wird von daher getrennt von anderen Schülern, die eine schwächere Leistung bringen unterrichtet. Ab Klasse 8 kommt dann noch das Fach Deutsch hinzu, und ab Klasse 9 werden die Schüler je nach Abschluss den diese machen getrennt unterrichtet. Einmal gibt es Unterrichtsstoff und die Klassen, die einen Hauptschulabschluss machen möchten und einmal gibt es den Unterricht für die Klassen und die Schüler, die einen Realschulabschluss machen wollen. Dies kommt im Grunde auf die Leistungen und auf die Noten an, die Schüler werden hierfür eingestuft. Auch im Saarland wurden vor einigen Jahren die Schulen bzw. die Schulformen zusammengelegt.
Das bedeutet das die Schüler in den Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet werden und auch gemeinsam lernen und ab Klasse 7 werden die Schüler leistungsspezifisch aufgeteilt und auch unterrichtet. Denn Haupt- und Realschüler haben verschiedenen Unterrichtsstoff, der abgearbeitet werden muss, und dies geht nicht, wenn die Klassen weiterhin gemeinsam unterrichtet werden. Ähnliche Wege gingen auch die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern mit der Errichtung von regionalen Schulen. Über die richtige Schulform des jeweiligen Kindes kann man sich auch von dem zuständigen Klassenlehrer beraten lassen, oder aber mit einem Schulpsychologen reden, was diese denn am besten für das jeweilige Kind halten. Denn einige Kinder sind zwar gut in der Schule können gut lernen, aber kommen mit dem Druck und dem, was gefordert wird, nicht klar, diese sind dann überfordert und müssen anders behandelt werden.
Foto: picsfive – Fotolia
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