Archiv für April, 2011
veröffentlicht am April 12, 2011 - by Schulprofi
Das Gymnasium – der Weg zum Abitur
Die Anfänge des Gymnasiums liegen in der Neuzeit in Stadtschulen und auch im Mittelalter in Klosterschulen. Dies waren damals meist kirchliche Einrichtungen, die zur Ausbildung von angehenden Priestern dienten. Mit der Reformation im 16. Jahrhundert wurden diese Schulen meist in protestantischen Gebieten zu Lateinschulen umgewandelt.
Die Geschichte und die Entwicklung des heutigen Gymnasiums
Das Hauptziel dieser Schulbildungen zählte weiterhin der Erwerb von lateinischer und auch griechischer Sprache. In Katholischen und auch Protestantischen gelehrten Schulen war die Bezeichnung Gymnasium für diejenigen, die sich auch für ein Studium qualifiziert haben. Im Zeitalter der Aufklärung so ca. im 18. Jahrhundert wurden auch Deutsch und moderne Fremdsprachen unterrichtet. In Deutschland steht das Gymnasium als eigenständiger Bildungsgang, den nicht jeder besuchen kann.
Regionale Unterschiede
In einem Berufskolleg wird der Bildungsgang Gymnasium als gymnasiale Oberstufe bezeichnet. In den meisten Bundesländern beginnt das Gymnasium nach Beendigung der Klasse 6. In anderen Bundesländern wird von den Schülern gemeinsam die Klasse 5 und 6 besucht, und danach wird aufgeteilt, wer sich für welchen Bildungsgang am besten eignet. Bis 2004 gab es ein Orientierungsjahr. Damals begann der Unterricht in einem Gymnasium erst mit klasse 7. Die normale Schuldauer an einem Gymnasium dauert 9 Schuljahre somit konnte man das Abitur erst nach Klasse 13 erhalten. Dies bedarf aber auch viel Disziplin und es musste sehr viel gelernt werden, denn die Ansprüche an einem Gymnasium sind sehr hoch und um einen guten Abschluss zu erhalten, muss viel gelernt werden, da die Prüfungen sehr anspruchsvoll sind.
Wer das Gymnasium schafft gehört zu den Besten
In der heutigen Zeit machen zwar viele Schüler das Abitur oder versuchen es zumindest. Allerdings ist es in der heutigen Zeit auch nicht gerade einfach mit dem Besuchen des Gymnasiums. Auch mit Erreichen des Abiturs eine gute Arbeit zu bekommen, des Weiteren ist auch nicht gesagt, dass man mit beenden des Gymnasiums einen Studienplatz bekommt, denn es wollen viele Schüler nach erfolgreichem Abschluss ein Studium beginnen. Da es nur eine geringe Anzahl von Studienplätzen gibt, muss da sorgfältig ausgewählt werden. Es muss auch gesagt werden, das viele Eltern den Lernaufwand und den Druck der in so einer Oberstufe herrscht vollkommen unterschätzen und ihre Kinder zu Recht beschuldigen, dass diese nicht genug lernen würden. Wer es an ein Gymnasium geschafft hat, gehört zu den Besten, aber auch nur, wenn ein guter Abschluss geschafft wurde.
Nicht für jeden ist das Gymnasium geeignet
Um sich richtig über die Anforderungen eines Gymnasiums zu informieren, sollte man sich mit den zuständigen Lehrern oder Schulpsychologen zusammensetzten. Diese können einem weiter helfen und zur Not auch den betreffenden Schüler anraten auf eine andere Bildungsstufe zu wechseln, um zum Beispiel lieber die Realschule zu besuchen. Denn ein guter Realschulabschluss ist sinnvoller in der heutigen Zeit als ein schlechtes Abitur. Früher wurde im Gymnasium noch getrennter Unterricht gehalten, so gab es das Gymnasium nur für Jungen und auch eins extra für Mädchen da es zum Teil nicht üblich war das Jungen und Mädchen gemeinsam die Schule besuchten und auch gemeinsam nebeneinandergesessen haben. Auch heute noch gibt es Internate, die nur für ein bestimmtes Geschlecht sind, es gibt auch noch Jungen- und Mädchenschulen, auch wenn diese selten sind und auch nur in manchen Ländern.
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